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22.02.17

Johanns Regattabericht aus Palamos/ Spanien


Vom 12.02. bis zum 20.02.2017 war ich mit dem VSaW zur Regatta in Palamos/Spanien. Wir trafen uns schon sehr früh am Sonntag am Flughafen Schönefeld um nach Barcelona zu fliegen. Gegen Mittag kamen wir in Palamos an. Dort haben wir erst einmal unser Apartment erkundet und die Boote vom Trailer abgeladen und aufgebaut. Danach mussten wir noch einkaufen, um genügend Verpflegung für die nächsten Tage zu haben. Wir waren 7 Segler und wurden von Katja, der Mutter von Kara und unserem Trainer Marko betreut.
Kategorie: Jugendarbeit
Erstellt von: Anonym

Der Montag war unser erster Trainingstag. Es war sehr viel Wind und über 2 Meter hohe Wellen.  Es war ganz schön anstrengend, die ganze Zeit zu hängen und die Wellen auszusegeln. Ein paar von uns sind gekentert und auch ich bin einmal vollgelaufen. Trotzdem hat es uns allen viel Spaß gemacht. Am nächsten Tag war nur wenig Wind, aber immer noch viel Welle. Ich bin mit dem Opti ganz schön in den Wellen umhergeschaukelt. Viele von uns sind seekrank geworden – ich auch. Deshalb sind wir ein bisschen früher in den Hafen gefahren. Bis zum Abend hatten wir aber alle wieder Hunger. Das Essen, das Katja gekocht hat, hat super geschmeckt.

In den nächsten Tagen trainierten wir weiter. Am Donnerstag trainierten wir gemeinsam mit dem Berliner Kader und den Seglern aus Mecklenburg Vorpommern. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Am Freitag war es dann endlich so weit. Fast 550 Optis standen segelbereit am breiten Strand von Palamos. Mit etwas Verspätung ging es zum Regattagebiet. Ich war in der zweiten Startgruppe. Leider gab es in unserem ersten Rennen einen allgemeinen Rückruf wegen vieler Fehlstarts. Leider traf es auch mich. Diese Wettfahrtserie fing also mit einem BFD an. Darüber habe ich mich sehr geärgert.  Ab der zweiten Wettfahrt lief es aber besser.  Ich kam an der Startlinie gut weg, wählte die richtige Seite, nahm den kürzesten Weg und kam mit freiem Wind als erster Deutscher in meiner Gruppe ins Ziel. Gesamt wurde ich in dieser Wettfahrt Achter. Bei der dritten Wettfahrt habe ich es genauso gemacht und kam als 10. ins Ziel.

Am Samstag hatte ich Hoffnung, den BFD streichen zu können und es ins Goldfleet zu schaffen. Aber leider machte der Wind nicht mit. Erst mussten wir lange an Land warten. Ich vertrieb mir die Zeit mit den Berliner Seglern. Gegen 14.00 Uhr durften wir dann endlich raus fahren.  Aber wir mussten weiter warten. Es kam kein Wind und so konnte keine Wettfahrt gesegelt werden. Das fand ich richtig doof. Abends gab es eine Party im Zelt am Strand. Dort gab es eine Tombola mit vielen schönen Preisen. Doch leider habe ich nichts gewonnen.

Am Sonntag war dann wieder mehr Wind und eine kleine kabblige Welle. Der Wind drehte sehr und ich hatte Schwierigkeiten zu erahnen, wohin der Wind denn nun als nächstes dreht. Meine Starts waren schlecht und mir gelang es in allen drei Wettfahrten nicht,  vorne dabei zu sein. So konnte ich mein Ziel nicht erreichen. In der Gesamtwertung landete ich nur auf Rang 199 und ich ärgerte mich über mich selbst. 

Am Abend waren wir noch schön Essen und packten unsere Sachen, weil wir am Montag schon um 7.00 Uhr los mussten, um zum Flughafen nach Barcelona zu fahren. Es war trotz meinem Ärger über den letzten Wettfahrttag für mich ein tolles Regattaerlebnis. Ich danke Marko für die Betreuung an Land und auf dem Wasser und für seine kleinen Späße. Ich danke Katja für das leckere Essen und den super Service an Land. Und ich danke meiner Lehrerin Frau Pickel, dass sie mich immer unterstützt und mich für die Regatten vom Unterricht freistellt.

Johann Emmer