^

Willkommen beim SV Kloster Lehnin

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.


Energetische Sanierung Mehrzweckgebäude

Dieses Projekt ist kofinanziert aus Mitteln des Landes Brandenburg

Helgoland.jpg

18.08.16

Helgoländer Opti-Wochen – 3 Regatten auf einen Streich


In der Zeit vom 23.07.2016 bis zum 06.08.2016 fanden im Hochseerevier um Helgoland gleich 3 Opti-Regatten statt, an denen auch Johann teilnehmen durfte: 1. der traditionelle Störtebecker Cup, 2. die Langstrecken Regatta rund um die Düne und 3. die Internationale Deutsche Jüngsten Meisterschaft der Optis. Schon die Anreise versprach ein Abenteuer zu werden.
Kategorie: Jugendarbeit
Erstellt von: Anonym

Bereits am Freitag mussten alle Opti-Trailer und Schlauchboote im Hafen abgegeben werden, damit sie verladen und mit der „Kugelbake“ übergesetzt werden konnte. Die eigentliche Anreise der Teilnehmer und des Gepäcks erfolgte dann am Samstag mit der „Helgoland“. Als erster Regatta-Tag für den Störtebecker-Cup war der Sonntag geplant, doch dichter Nebel hielt sich hartnäckig. Die kleinen Optis wären auf der Nordsee nicht zu sehen gewesen. So startete das eigentliche Regattageschehen erst Montag und die Segler hatten vorher etwas Zeit, die Insel zu erkunden.

In den verbleibenden 2 Wettfahrttagen konnten die rund 100 Opti-A und 50 Opti-B-Segler bei leichtem Wind und nur wenig Welle insgesamt 5 Wettfahrten segeln. Johann schaffte es in der Gesamtwertung auf einen tollen 14. Platz und bewies abermals, dass er vorne mitsegeln kann.

 Die Langstreckenregatta begann ebenfalls erst einmal mit Startverschiebung und Warten auf Wind. Erst am späten Nachmittag konnte die Regatta gestartet werden. Rund 90 Segler segelten in 1 ½ bis 2 Stunden rund um die Düne. Die am Strand liegenden Robben und Seehunde hatten wahrscheinlich einen tollen Blick auf die Optis. Und auch Johann hielt angestrengt Ausschau nach neugierigen Robben und Seehunden – er kam im Mittelfeld ins Ziel.

 Pünktlich zur IDJüM, die am Sonntag, den 31.07.2016 mit einer schönen Eröffnungsfeier startete, kam traditionell auch ordentlich Wind. Das Revier in der Nordsee stellte gerade für die Binnensegler eine große Herausforderung dar. Hohe, teilweise spitze und brechende Wellen sowie eine starke Strömung waren sehr ungewohnt. Konnte sich Johann nach den ersten beiden Wettfahrttagen noch auf einem Gesamt-Rang 77 von 186 Seglern behaupten, hatte er bei auffrischendem Wind an den folgenden Tagen keine wahren Chancen mehr. Am Mittwoch wehte der Wind mit über 29 Knoten, in Böen bis 32 Knoten und es stand eine steile, über 2 Meter hohe Welle. Nach 4stündiger Startverschiebung entschied die Wettfahrtleitung dann, doch kein Rennen mehr zu starten, denn auch alle Offshore-Boote und die Katamaranfähren waren im Hafen geblieben.

Am Donnerstag fanden die letzten Qualifikationsrennen bei lebhaftem Wind statt. Johann schaffte es ins Silberfleet. Freitag starteten dann für das Goldfleet 3 und für das Silber- und Bronzefleet jeweils 2 Finalrennen. Vom Vortag stand noch eine ziemliche Welle, mit der Johann nicht so gut zurecht kam. So konnte er seine gute Platzierung nicht halten und schloss seine erste IDJüM mit einem 114. Platz im Mittelfeld ab.

Gleich nach dem Segeln mussten die Boote wieder zur Verladung vorbereitet werden. Eine tolle Segelzeit war schon wieder zu Ende gegangen. Die Rückreise wurde wieder zu einem kleinen Abenteuer. Statt mit der Fähre nach Cuxhaven überzusetzen, heuerten wir auf der „Albert Johannes“, einem 3-Mast-Schoner (Baujahr 1928) aus Rostock an, um die Rücktour segelnd bei leichtem Wind aber guter Welle zu absolvieren. Ein wahres Abenteuer, auch wenn einige der jugendlichen Mitsegler lieber im eigenen Opti unterwegs gewesen wären, statt seekrank behäbig dahinzugleiten. Dennoch: ein toller Abschluss für eine ganz besondere Segelzeit. Und die nächsten Trainingsschwerpunkte sind klar: Wellen segeln üben!