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21.09.15

Mein Start in die neue Saison


Im nächsten Jahr zur Jüngstenmeisterschaft! Unter diesem Motto stand für mich der diesjährige Segelsommer...
Kategorie: Jugendarbeit
Erstellt von: Anonym

Zum Ende der Saison in der Opti-B-Klasse, die ich als Ranglistenbester und als Landesjüngstenmeister Opti B abschließen konnte, erfolgte der Umstieg in die nächst höhere Klasse, Opti  A. Pünktlich zum Ferienbeginn kam der ersehnte Aufkleber zur Startberechtigung in Opti A von der Klassenvereinigung DODV. 

Doch vor dem ersten Start in dieser Leistungsklasse wollte ich noch ordentlich trainieren. So nahm ich in den Sommerferien an 5 Trainingslagern teil:  Es begann mit dem BIG KICK Umsteigertrainingslager in Hohen Viecheln/ Schweriner See, wo sich 12 Umsteiger der Region Nord-Ost trafen, um Trimm, Strategie und Taktik zu verbessern und um auch mal das Segeln bei Windstärken von mehr als 6 Bft. zu trainieren. Eine Woche später ging es ins Trainingslager des SV „Einheit Werder“. Viele Startübungen und Segeln bei Leichtwind standen hier auf dem Programm. Neptuns Reich konnte ich nicht entwischen: ich wurde auf den Namen  „Bissiger Baracuda“ getauft. Anschließend fuhr ich mit 8 Brandenburger Seglern für eine Trainingswoche auf der Ostsee nach Warnemünde.  Die Hanse Sail ging gerade zu Ende und ich konnte viele riesige und alte Schiffe bestaunen. Wind und Welle sorgten unter der Leitung vom neuen Jugendtrainer Jonas Nachtigall für tolle Segelerfahrungen. Anschließend ging es für eine Woche zum Werbellinsee, um den vorletzten Trainingsschliff zu bekommen. Die letzte Vorbereitung für einen erfolgreichen Start in die neue Opti-Saison fand dann im Brandenburger Trainingslager am Seeschlösschen statt. Auch hier gab es viel Wind und eine Menge Spaß.

Danke an alle Trainer der verschiedenen Vereine für eine lehr- und erlebnisreiche Sommer-Segelzeit!

Und dann ging es endlich los: noch in den Ferien fuhr ich mit den Seglern der Brandenburger Trainingsgruppe zu meiner ersten A-Regatta an den Gudelacksee zum SC Lindow. Bei herrlichem Wetter und leichtem Wind konnte ich mich in 6 Wettfahrten im Feld der A-Segler messen. Schon die erste Wettfahrt war ein voller Erfolg: ich kam gut von der Startlinie weg, war als Erster an Tonne 1 und wurde bis zum Ziel auch nicht mehr eingeholt. Die nächsten Wettfahrten liefen nicht ganz so einfach, aber immerhin kam ich gesamt auf einen  3. Platz bei 14 Teilnehmern.

An dem darauf folgenden Wochenende am 29./ 30.08.2015 ging es zur Pokalregatta nach Jessern an den Schwielochsee. Auch hier herrschten wieder herrlicher Sonnenschein und sommerliche Temperaturen – aber kein Wind. Den ganzen Samstag mussten wir auf Wind warten. Am Sonntag dann endlich raus auf´s Wasser… und wieder warten auf den Wind. Der kam dann zur Mittagszeit, so dass noch eine Wettfahrt gestartet werden konnte. Mit einem 12. Platz von 22 Seglern war ich nicht ganz so zufrieden.

Trotzdem frohen Mutes fuhr ich am nächsten Wochenende 05./06. 09.2015 nach Warnemünde, um an der Landesjugend- und Landesjüngstenmeisterschaft von Mecklenburg Vorpommern teilzunehmen. Und auch hier wurde meine Geduld wieder auf eine harte Probe gestellt. Diesmal machten uns ein kräftiger Wind aus Nordwesten und eine ordentliche Welle auf der Ostsee einen Strich durch die Rechnung: es konnten keine Wettfahrten gestartet werden. So blieb es bei einem schönen Strandspaziergang und dem Anschauen des Höhenfeuerwerks, das anlässlich des Stromfestes in Warnemünde stattfand.

Am 12./13.09.2015 nahm ich zusammen mit Josephine an der Fritze Bollmann Regatta in Brandenburg teil. Neben den Lasern waren 53 Opti A und 51 Opti B gemeldet.  Josi segelte bei den Opti B und kam bei starker Konkurrenz nach insgesamt 4 Wettfahrten auf einen tollen 39. Platz. Auch ich hatte mit der Konkurrenz zu kämpfen, kam aber insgesamt noch auf einen  15. Platz worüber ich recht froh war.

Johann Emmer