^

Willkommen beim SV Kloster Lehnin

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.


Energetische Sanierung Mehrzweckgebäude

Dieses Projekt ist kofinanziert aus Mitteln des Landes Brandenburg

IMG_2501.JPG

09.02.15

Winterwanderung der Segler - ein schöner Wintertag ...


Man muß auch mal Glück haben ... wir hatten Glück ... und hatten am vergangenen Sonnabend mit einer großen Teilnehmerschar eine schöne Wanderung bei tollem Wetter und auch optisch einem "Hauch von Winter". Anbei eine Zusammenfassung des Tages von unserem Sportfreund Andreas (Arthur) Engelke ...
Kategorie: Segeln
Erstellt von: detlev

Winterwanderung 2015 der Lehniner Segler

...bis zum nächsten Jahr Horste!

Die letzten der mehr als 30 müden Wandergesellen verabschiedeten sich nach und nach beim den rührenden Wirtsleuten der Emsterschänke und traten mangels fehlender Kondition Ihren Heimweg per eilends herbeigerufener und hilfreicher Fahrzeuge bzw. deren Fahrer an.

Ein ereignisreicher Nachmittag lag hinter Ihnen:

Wie seit nunmehr mittlerweile acht Jahren, jeweils in den ersten Februartagen galt es, das stets konstante Ziel – nämlich die o.g. Schänke – aus den unterschiedlichsten Himmelsrichtungen zu erreichen. Dazu bedienen sich die umtriebigen Organisatoren dieser heimeligen Wanderung – die Familie Braun – oft einer kurzen Irrfahrt mit dem Bus in die nähere Umgebung, einzig und allein zu jenem Zweck, die jeweiligen Passanten in die Irre zu führen.

Diese, Ihre umfangreichen Bemühungen sind natürlich meistens von Erfolg gekrönt...
In diesem Jahr ging es also folgerichtig mit dem Bus nach Schenkenberg. Familie Thiele konnte sich hierbei erfolgreich in der Disziplin: Einholen - ohne zu Überholen beweisen...
Von dort aus ging es endlich per Pedes durch die, nach der Wende entstandene Kirschbergsiedlung am Vorwerk Berger vorbei, über die alte Landstrasse  (das alte Kopfsteinpflaster lugte hier und da teilweise noch unter der dünnen Schneedecke hervor) in die Ortslage Trechwitz und damit wieder in die Gemarkung des heimatliches Kloster Lehnin.

Zwischenzeitlich waren unter Anderem Zicklein oder Lamas zu bestaunen, die uns in dankenswerter Weise (etwa wegen den etwas ungemütlichen null Grad...?!) jedoch von einer Kostprobe Ihres sprichwörtlichen Talents  verschonten...
Dabei konnten u.a. mehr oder weniger zufällig an der Wanderung teilnehmende Bauhandwerker die eine und andere architektonische Kostbarkeit bewundern.

Wieder angekommen in unserer Heimat wurden wir dank der o.g. Familie und Freunden von einer Glühweintankstelle (gefüllt und gesponsert von der guten Hausmutter Braun mit mehr als zehn Litern feinsten Treibstoffs) erwartet, die im weiteren Verlauf unserer Reise noch des Öfteren an Bedeutung gewinnen sollte.

Diese führte die Wandersleute nun am östlichen Ufer des Netzener Sees entlang schnurstracks geradewegs in Richtung der besagten Klause. Der eine oder andere Teilnehmer hatte sich hierbei mehr oder weniger mühevoll der zwischenzeitlich wieder aufgenommenen Flüssigkeit – egal ob aus der genannten Tankstelle, oder aus den recht zahlreich mitgeführten Flachmännern - zu entledigen; endlich lag sie jedoch ganz plötzlich und unvermittelt vor uns:
                                                      Die lang herbeigesehnte Emsterschänke!

Nach zweieinhalb Stunden sowie ca. 13.000 Schritten im Mittel (zwischen den jüngsten sowie den ältesten Wanderern lagen immerhin weit mehr als sieben Jahrzehnte und somit auch unterschiedliche Schrittlängen) was in etwa einer zurückgelegten Strecke von acht Kilometern entspricht, konnten wir uns hier glücklich an Gesottenem und Gebackenen aus Gerickes hauseigenem Backofen sowie warmen und kühlen Getränken aus deren Keller laben.

In der frisch renovierten Klause (und dem nun zwangsläufig damit einhergehendem Rauchverbot - was jedoch nur teilweise den uneingeschränkten Zuspruch der wenigen verbliebenen Raucher fand...) kehrten nun nach und nach die müden Lebensgeister wieder zu Ihren Behausungen zurück – dankbar und glücklich mit dem an diesem Nachmittag Erlebten.

Das es um Jahresfrist erneut heißt: „Finde die Emsterschänke!“ ist heute schon
klar – woher der Weg uns jedoch ein erneutes Mal dorthin führt, ist dem Verfasser jedoch angesichts der sich mittlerweile langsam verknappenden Himmelsrichtungen wiederum ein Rätsel - und wird dieses auch die weiteren zwölf Monate bleiben – lediglich Familie Braun feilt wohl insgeheim schon wieder an neuen Plänen...

Gerne würden wir im Übrigen an jenem Datum auch unsere jüngeren Segler mit Ihren Eltern begrüssen!

Darauf freut sich heute schon mit allen anderen Seglern
Euer Hermes, der segelnde Bote.

Andreas (Arthur) Engelke